[ GelatoPack Mehrweg-Prinzip ]

NACHHALTIGKEIT

Grundsätzlich gilt

Der Online-Einkauf bzw. die telefonische Bestellung von italienischem Speiseeis-Kreationen ist weniger klimaschädlich als der stationäre Handel mit Speiseeis, der es erfordert, dass i.d.R. jeder Kunde derzeit einen Weg zur Eisdiele und wieder nach Hause zurücklegt. Dieser Weg entfällt, da nunmehr auf einer wegstreckenoptimierten Liefertour-/route ein Fahrrad-Lieferbote bis zu 18 Eisbecher zeitgleich auf einer optimierten Liefertour im Rucksack ausliefern kann. Weltrekord!!! Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung des Stadtverkehrs und damit der CO2 -Emissionen.

Das Mehrweg-Kreislaufsystem

Neben der mehrfach wiederverwendbaren Verpackung aus FSC100%-zertifizierter, recycelter Wellpappe, schauen wir uns auch an, was mit den Verpackungskomponenten wie Eisbechern Kühlakkus etc. passiert, nachdem sie genutzt wurden. Denn jedes Jahr gehen Milliarden umweltschädlicher Plastik- und Kartonagen-Einwegverpackungen über die Ladentheke. Diese landen anschließend im Plastikmüll oder im Altpapier-Container. Die Verpackungen verschmutzen unsere Flüsse, Seen und Meere.

Hygiene Konzept

Die Hygiene der Mehrweg-Kartonage, aber auch aller inne liegenden Komponenten nimmt einen herausragenden Stellenwert ein. Die vom Kunden bzw. dem Lieferdienst zurückgebrachten Pfand/-Kartonagen/-Kühlakkus und -Eisbecher werden auf Unversehrtheit geprüft. Kartonagen werden mit UVC-Licht entkeimt. Eisbecher in Spülzentren gereinigt und die Kühlakkus mit der für Mensch und Umwelt unbedenklichen Kühlflüssigkeit neu befüllt. So werden in zahlreichen Gelaterias selbst Corona-Viren vor den Augen der Eisdielen-Kunden zu 99,999% (log4) inaktiviert.

Die UVC-Entkeimung der Kartonage findet in einem Sterilisationsschrank statt. Dieser Vorgang dauert nur einen Sekundenbruchteil und wird bereits seit langem im sensitiven Bereich der Kinder- oder Babynahrung angewandt, wo Produkthygiene und der positive Einfluss der mikrobiologischen Sauberkeit der Verpackung auf die Produktqualität seit jeher eine entscheidende Bedeutung zukommt.

Adieu „Einweg-Eisdielen-Bechern“

Die gebrauchten Mehrweg-Becher werden im Pfandsystem (0,20€) zurückgenommen. So wie sie angeliefert wurden. Im Karton. Und dann im umweltverträglichen Rundlauf-System zu den Spülzentren (mit geringsten Verbrauchswerten) transportiert. Dadurch sind keine zusätzlichen Fahrten nötig. Und es fallen keine unnötigen CO2-Emissionen an.

Gut 6000 verkaufte GelatoPack-Eisbecher, kommen in den Sommermonaten zusammen – pro Wochentag. Auf die komplette Speiseeissaison gerechnet, sind dies bereits im ersten Geschäftsjahr ca. 1 Million eingesparte „Einweg-Eidielen-Becher“. Allein mit der Speiseeismenge könnte man über dreitausend Badewannen füllen. Es ist schwer, sich diese Menge vorzustellen. Ziemlich deutlich wird jedoch wieviel Plastik oder Einweg-Eisdielen-Becher“ durch die Mehrweg-Nutzung eingespart wird. Hochgerechnet sind es 31 Tonnen.

Recycling

Die biologisch abbaubaren und wiederverwendbaren Kühlakkus und Eisbecher, die sämtlich aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen wie Maisabfällen hergestellt sind die sich kaum von herkömmlichen Kunststoffbechern unterscheiden.
Am Ende der Nutzungsdauer werden die sortenrein eingesammelten Becher und Kühlakkus ebenso logistisch effizient zum nahegelegenen Recyclingunternehmen transportiert. Aus dem gewonnenen Granulat werden neue Becher oder andere biobasierte Kunststoffprodukte hergestellt. So verschaffen wir u.a. unseren Mehrwegbechern und Kühlakkus ein zweites Leben.

Klimabelastung

Durch die Produktion der jährlich in Deutschland verbrauchten Einweg-Eisdielen-Becher (ohne Coffee-to-go-Becher) entstehen rund 3.400 Tonnen CO2-Emissionen. Hinzu kommen die 555.000 Tonnen CO2-Emissionen der Eisdielenbesucher, die mit ihren Fahrzeugen zur Gelateria fahren. Dieser Weg entfällt, da nunmehr auf einer wegstreckenoptimierten Liefertour-/route ein Fahrrad-Lieferbote bis zu 18 Eisbecher zeitgleich auf einer optimierten Liefertour im Rucksack ausliefern kann. Weltrekord!!! Ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung des Stadtverkehrs und damit der CO2 -Emissionen.

Was sagen die Experten dazu:

  • „Speiseeis liefern zu lassen, ist umweltfreundlicher als wenn, …, Kunden mit ihrem Pkw zur Eisdiele fahren. Das haben amerikanische Forscher errechnet. Die Konsumenten (bestellen),…, (und lassen) das eigene Auto stehen. Dadurch werden die sonst anfallenden CO2-Emissionen um die Hälfte reduziert.“ Quelle: Umweltdialog.de
  • „Angenommen, jeder Zweite fährt mit dem Auto (zur Eisdiele), und die andere Hälfte fährt mit dem Fahrrad oder geht zu Fuß, würde der Lieferdienst per E-Bike immer noch wesentlich besser abschneiden. Insbesondere dann, wenn man mitberücksichtigt, dass der Lieferdienst in der Regel nicht die eine Fahrt, sondern mehrere Lieferungen zusammen bewerkstelligt“, erklärt die Expertin Dr. Hyewon Seo, vom Umweltbundesamt. „

Die Berechnungen basieren auf dem Abschlussbericht der „Untersuchung der ökologischen Bedeutung von Einweg-(Getränke/Speiseeisbechern) im Außer-Haus-Verzehr und mögliche Maßnahmen zur Verringerung des Verbrauchs“ erstellt durch das “ifeu“ im Auftrag des Umweltbundesamtes von 2019 sowie auf Literaturdaten und eigenen Erhebungen.

1:0 für die Umwelt – Danke GelatoPack

Die GelatoPack-Kühlbox spart 96,66% der umweltschädlichen „Einweg-Eisdielen-Becher“.
Zur Produktion werden neben Pappe auch große Mengen des Kunststoffs Polyethylen eingesetzt. Für die in Deutschland jährlich verbrauchte Menge an Einweg-Eisdielen-Bechern aus Pappe sind über 100 Tonnen Polyethylen notwendig. Lt. Bund-Sachsen-Anhalt https://www.bund-sachsen-anhalt.com/themen/gesellschaft-gestalten/nachhaltiger-konsum/oelwechsel-fakten-zu-erdoel-und-plastik/werden für die Herstellung der Polyethylen-Beschichtungen von Einweg-Eisdielen-Bechern aus Pappe, sowie für Einweg-Polystyrol-Becher und Deckel jedes Jahr rund 2.400 Tonnen Rohöl verschwendet.